Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann
Fotos: B. Neß
Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg

Notfallseelsorger besuchen Bundeskongress

Nachricht Lüneburg, 30. März 2017

"Resilienz - wi(e)der stehen in Notfallseelsorge und Krisenintervention" ist das Thema des 18. Bundeskongresses für Notfallseelsorge und Krisenintervention in Hannover. Aus dem Kirchenkreis Lüneburg nehmen der Koordinator der Notfallseelsorge Diakon Henry Schwier und Pastor Johannes Link an dem Treffen teil, zu dem die Hannoversche Landeskirche und das Bistum Hildesheim vom 30. März bis 1. April einladen. Schirmherr Boris Pistorius, niedersächsicher Minister für Inneres und Sport, begrüßte am Donnerstag Vormittag die 600 Teilnehmenden. Fachkräfte aus den verschiedensten Organisationen, u.a. ASB, Johanniter, DRK und kirchlicher Seelsorge nehmen an zahlreichen Gesprächen, Workshops und Vortägen teil.

"An den drei Tagen geht es sich um die Fragen, was Betroffenen hilft, gut aus Krisen herauszukommen und was Rettungskräften im Umgang mit Krisen unterstützt. Das ganze wird beleuchtet aus medizinischer, psychologischer und religiöser Sicht", erklärt Henry Schwier. Zusammen mit Johannes Link wird er die Einblicke an die Pastoren und Diakone weitergeben, die im Kirchenkreis Lüneburg in der Notfallseelsorge aktiv sind.
Workshops über Rituale, Traumata oder auch interkulturelle Kompetenz stehen auf dem umfangreichen Programm. "Hochrangig besetzt und spannend an vielen Punkten" lautet das Fazit des ersten Kongresstages von Henry Schwier.

Zum Abschluss findet am letzten Tag ein Podiumsgespräch mit Fachleuten u.a. aus dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Psychotherapieambulanz der TH Braunschweig und der Kirchen statt zu dem Thema "Ist Resilienz machbar? Perspektiven aus Wissenschaft und Kirche".