Fotos: Kirchenkreis Lüneburg, Cordes, Lehmann
Fotos: B. Neß
Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg
Wichern-Adventskranz auf dem Lüneburger Wasserturm

Folgen der Reformation

Nachricht Lüneburg, 27. November 2017
Spuren-Suche-Zukunft: Reformationsjubiläum im Kirchenkreis Lüneburg

Die Auswirkungen der Reformation und heutige Bezüge stehen noch einmal im Dezember in der Akademie am Vormittag im Mittelpunkt:

  • 1.12.: Die Reformation und ihre Prägekraft für das Kirchenlied – Dr. Jochen Arnold, A-Kirchenmusiker, ev.-luth. Theologe, Direktor des Michaelisklosters Hildesheim
    Die Reformation ist ohne Musik kaum denkbar. Von dieser Idee ist Luther ausgegangen und hat 1523 angefangen selbst Lieder zu schreiben. Die deutschsprachigen Lieder im Gottesdienst und auf der Straße haben die Welt verändert. Davon wollen wir hören und auch singen, auch ganz neue Lieder.
     
  • 8.12.: Gelebter Glaube zwischen Frömmigkeit und Spiritualität, Silke Ideker, ev.-luth. Theologin „Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, [...] nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.“ sagte Martin Luther. Wie hat sich die Art und Weise Glauben zu leben im Lauf der Zeit gewandelt? Glauben  Menschen heute weniger als noch vor Jahrzehnten? Wie leben wir Glauben? Eine Annäherung an christliche Praxis in unserer Zeit.
     
  • 15.12.: Ansichts-Sachen: Braucht Kirche Kunst? – Hartmut Rehr, ev.-ref. Th.
    Das Verhältnis der Kirchen der Reformation zur Kunst ist von Anfang an ambivalent und in mancher Hinsicht nur scheinbar eindeutig. Wo stehen wir heute? Kunst versteht sich - wie die Kirche - als Raum der Weltdeutung und verweist über sich hinaus. Der Vortrag formuliert Gedanken und zeigt Bilder zu einer schwierigen Beziehung.

Die eineinhalbstündigen Treffen rund um die „Folgen der Reformation“ finden im Museum Lüneburg statt, im Markus-Heinemann Saal, Eingang durch die Wandrahmstr. 10.